Coaching

Ein Coach arbeitet auf Augenhöhe, in Ihrem Sinne, in ihrem Tempo. Coaching bedeutet begleitete Weiterentwicklung. Die Probleme werden analysiert. Der momentane Regelkreis verstanden. Dann wird gefragt: „Was kann verändert werden?“ Das Ziel wird konkretisiert. Immer wieder werden die W- Fragen gestellt (Das Was, Wann, Wie , Warum, Wo , Wer). Die Zukunft wird visualisiert: „Woran werden Sie merken, dass Sie ihr Ziel erreicht haben?“ Mögliche Hindernisse und Fallstricke werden ausgekundschaftet: „Was ist am Erreichen des Ziels beängstigend?“ Niederlagen, Trauer, Widerstände und Angst gehören in ihrer eigenen Schönheit zum Leben und haben als Krise (im chines. = Chance) positives Potential.
„det stimmt in echt.“
Ambivalenzen, (gleichzeitiges Dafür und Dagegen) können fruchtbar entfaltet, ausgehalten und in ihrer Gewichtung verschoben werden. Die Lebens und Wochenziele entscheiden. Realitäten annehmen. Verschieden mögliche Bewertungen einer Situation erkennen . Die, für diesen Moment sinnvolle, wählen. Kleine und große Schritte zum Ziel machen.
Ausruhen. Spielen. Weitergehen.

KÖRPER

Der Kontakt mit unserem Körper steht uns zum Auskosten des Moments, zur Selbsterkennung und klaren Trennung von Fakten und Meinungen immer zur Verfügung. Wir lernen : a) vom Denken zum Verhalten; b) neues Verhalten erzeugt neue neuronale Verschaltungen und über c) Zellen verändern sich zu neuem Zustand. z.B. aufgrund von Entspannung, Verknüpfung der beiden Hirnhälften und können ihre eigene Intelligenz nutzen. Einfache Wahrnehmung und bewusste Änderung von meinem Atemrhythmus, Muskel-Tonus und anatomischer Ausrichtung kann physische und psychische Gelassenheit und Sicherheit vermitteln. Bewegungslust ausleben in unterschiedlicher Qualität und Richtung (dehnen, ziehen, drücken, stoßen, schmelzen, saugen, ankommen, springen, greifen, fallen etc.) kann ein wohltuendes Innehalten, nach Hause kommen bewirken und Verhalten wie Denken ändern. Mit meinem Körper die Dinge zu verkörpern, die ich ersehne, kann richtungsweisend sein. Wahrzunehmen dass in meinem Körper die Fähigkeiten, die man zum Überleben benötigt schon da sind, ist kräftigend: z.B. Hingabe (Blut), Struktur, ( Knochen) Kraft ( Muskeln) Durchgreifen (Killerzellen), Vorräte anlegen (Milz, Fett), mit Notfällen umgehen ( Nebennieren), Locker sein (Gelenkflüssigkeit), Zusammenarbeiten ( Zellhaufen in Kommunikation), sich Nähren und Trennen (Darm), Sachen in Arbeitsschritten verkleinern (Zähne, Magen), sich schützen (Haut, Fett) Unterschiedlichkeit annehmen (keine Knochenmarkzelle ist neidisch auf eine Augenzelle oder vergleicht sich mit ihr)… Physische Fakten (auch Grenzen) erspüren, lässt uns präsenter, praktischer und lösungsorientierter sein.

LÖSUNGEN

Ein Klient hat sich in seinem Nein festgebissen und soll sein Gefühl „Ich kann es nicht“ als Satz zu singen.(Er meint, er kann nicht singen und findet die Idee verrückt und mit solchen inneren Schmerzen und Selbstvorwürfen auch noch singen, geht gar nicht, aber er wagt es, mit erst zarter, dann lautstarker Begleitung von Klavier und mir, später mit ganzer Band vom Computer). Das Gefühl verändert sich zu seiner Überraschung sofort und zwar nur durch die verschiedene Rhythmisierung (Soul,Oper,Rap,Kinderlied…) zu dem genossenen Gefühl „ich kann es noch nicht und das ist o.k.“ Der nächste Schritt: Assimilation, Lust auf Wachstum inkl. Mitgefühl für sich selbst, d.h. die Latte bequem erreichbar hochlegen, kam von selbst und war der Beginn von Quantensprüngen.

KOGNITIV (Denken)


Positiv Denken, Begeisterung und Lieben sind großartige Werkzeuge, aber das Leben ist manchmal „ verdammt“ ungerecht, unvorhersehbar und endlich. Mit den biologischen, biografischen und gesellschaftlichen Fakten fruchtbar bzw. sinnvoll umzugehen, erfordert auch andere Handwerkszeuge wie: Disziplin, Aushalten können, das System, in dem ich mich befinde mit seinen Spielregeln verstehen, (als Chef, Teammitglied, als Familienteil, Bürger, menschlicher Körper etc.). Meine eigenen Werte, Ziele und Prioritäten kennen, (und die von meinen Mitspielern), Struktur, Kämpfen (Schlitzohrigkeit) und Humor können Sie in sich finden ausbauen und nutzen.

Emma und Aaron sind bei den Fallschirmspringern. Ihr erster Sprung steht bevor. “Alles ganz einfach,“ brüllt der Kommandant, „ihr springt, drückt auf den blauen Knopf, dann geht der Fallschirm auf. Klar?“ „ Klar“.- „Falls es nicht funktionieren sollte, in einem von 10.000 Fällen, kommt das vor, zieht ihr nach 15. Sekunden hier an der roten Notleine. Dann öffnet er sich auf jeden Fall. Klar?“ „Klar“ „Unten erwartet euch der Jeep und bringt euch zurück zum Camp. Klar?“. „Klar“ „Und jetzt los!“ Sie springen in die Tiefe. Drücken auf den blauen Knopf. Warten. -Nichts passiert. Ziehen nach 15. sec. an der roten Leine.- Warten.- Nichts passiert.- Emma trocken: „Ich wette, wenn wir unten ankommen, ist der Jeep auch nicht da.“

Möglichkeiten

Wenn Sie etwas über zornig-sein wissen, weiß ein Teil in Ihnen auch etwas über Sanftheit. Wenn Sie viel von Angst oder Nein-Sagen verstehen, weiß ein Anteil in Ihnen etwas über Mut und Stärke und Ja-sagen. So wählt man sich ja oft einen Lebenspartner, oder ein Vorbild, der das andere lebt. Jedes Sein trägt die Idee seines Gegenteils in sich. Nacht und Tag. Ordnung und Unordnung. Wir können so arbeiten, dass Sie das andere, das was Sie sich wünschen, in sich wahrnehmen. Indem wir uns darauf konzentrieren, dass es da ist und nicht darauf, dass es aber so winzig ist, wird diesem Anteil, die Chance zum Wachstum gegeben. Das UND statt des ABERS zu sehen, ermöglicht die Annahme des Ist-Zustands. Organische Veränderung darf geschehen.

KREATIVITÄT

Wenn das bewusste Denken an seine Grenzen stößt, kann man spielen: z.B. sich ausdenken- so zu sein, wie man gerne wär,- und das körperlich einmal darstellen. Sich ausdenken, wie man wär, wenn man noch schlimmer wäre,- wie könnte ich das hinkriegen? Oder mit Musik und meinem Problem tanzen. Oder mit einem unangenehmen Kollegen Tauziehen spielen. Etwas malen, einen Rollentausch machen, Aufstellungen, Spiele und Experimente bergen die Möglichkeit das Unbewusste zu nutzen. Es arbeitet Millionen mal schneller als das kognitive Denken. Mit Musik und Entspannung können feste „unlösbare“ Pattsituationen, Schemata und alte Muster gelöst werden. The Brain runs on fun.

Anti-Stress Team

* Entspannungskompetenzen erwerben macht Freude. Die physiologische Notwendigkeit von Entspannung wird greifbar und erlebbar. Autogenes Training, Yoga, Schreibtischyoga, Progressive Muskelrelaxation, Tönen, Atmen. Jeder findet hier seine Lieblings Methode. "Heute schon mal tief ausgeatmet?"

* Konflikte erkennen und lösen. Die individuelle Bedeutung von Stressoren erkennen. Tatsachen von Meinungen und Bewertungen trennen. Üben von Bedürfniswahrnehmung in Einzel und Paararbeit. Die Kommunikationsmuster erweitern, Rollentausch und Rollenspiel, irrationale bzw. rationale Glaubenssätze, Aufstellungen machen, klare Nein's + Ja's wagen , Wunderfragen stellen und sich selber wundern.
Zusatzmodul wahlweise: Zeitmanagement
* Kreativität und Vergnügen im Alltag finden Wie kann ich meine Wochen so gestalten, so dass ich an dem, was ich jetzt tue Spass habe, Sinn finde und mir Genuss und Freude erlaube? (Offenheit, Spiel, Lust, Humor und sogar Singen werden wiederentdeckt bzw. bekommen einen festen Platz)
"Stopp, to smell the roses" Wirklich getan, schaffe ich sofort ein Plus auf der Haben-Seite dieses Tages.
* Mein Körper als Kraftquelle Empowerment und Embodiment: sinnliches Wahrnehmen und Zurückerobern des Körpers.
Freude an Bewegung über die 5 Kontaktpunkte, bewusstes Nutzen von Stimme, Muskeln, Bewegungsqualitäten und Rhythmen um positive Gefühle wie Kraft, Mut und mehr zu wecken.
Von den Gorillas lernen.
Effektive, innovative und bewährte Methoden.
* Vertrauen und Verantwortung beim Fühlen, Denken u. Handeln.
"Never be a victim"
Aus unserem gewohnten Dramadreieck von Retter, Täter und Opfer aussteigen. Die besten Weisen die Sache an die Wand zu fahren?
Denken Sie:
1.Die anderen sind alles schuld. oder
2. Die anderen müssen immer von mir gerettet werden.
oder
3. meine Weltsicht ist die wahre und alle müssen sie teilen.-
Das ist auf Dauer anstrengend.

Vergnüglicher ist eine individuelle Balance aus Zeiten auf Augenhöhe, Nachgeben und Führen.
Das Wagnis eingehen uns und anderen zu vertrauen und unserer beider Schattenseiten zu erkennen und annehmen.
(Unfehlbarkeitsansprüche an uns und andere loslassen und uns trotzdem wertschätzen und anerkennen.)
"Be Proactive", auch wenn das Leben ungerecht, unvorhersehbar und endlich ist.
ES IST AUCH SCHÖN.

Herzlich Willkommen
Dipl.Psych. Cay Helmich
www.berlin-methode.de
T: 0177 474 1111

www.coaching-songs.com

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