Gesundheit

Das Glück kann manchmal leicht sein. Es liegt auch in unserem Körper. Emotionen, Denken und Körper bedingen sich wechselseitig. Das Gehirn denkt nie allein. Glücklich-sein, Sinnhaftigkeit erleben, Ziele umsetzen sind meist gekoppelt an einen guten Kontakt zum eigenen Körper. Um Verhaltensvorhaben im Alltag zu sichern, gibt es hochwirksame Techniken. Um z.B. mehr Selbstbewusstsein zu haben, andere zu motivieren, um eigene Unsicherheit oder Angst zu verringern, Stimmungen in mir und anderen „auf Knopfdruck“ zu ändern, Mut und Klarheit zu gewinnen und Zugang zu unserem „unendlich weisen Unbewussten“ zu finden, ist das simpelste und bewährteste Mittel: die Körperhaltung, Atmung, der Tonus und ein achtsamer Ausdruck von Microemotionen.

Unser Unterbewusstsein ist in der Lage, wie ein hocheffizienter Computer bis zu 800 Informationen gleichzeitig zu verarbeiten. Unser bewusster Verstand ist in der selben Zeit zu nur einem Gedanken fähig. In Millisekunden werden unbewusste Entscheidungen getroffen. Körperarbeit ist ein praktisches Instrument um eine klare Trennung von Fakten und Meinungen zu vollziehen. Ein Instrument, das deutlich die Verknüpfung von Gefühlen, Gedanken und Interaktion aufzeigt.

Wir lernen:
a) Vom Denken zum Verhalten.
b) Neues Verhalten erzeugt neue neuronale Verschaltungen.
c) Zellen verändern sich zu neuem Zustand. Aufgrund von Entspannung, verschalten sich die beiden Hirnhälften und können ihre eigene Intelligenz nutzen. Einfache Wahrnehmung und bewusste Änderung von meinem Atemrhythmus, Muskel-Tonus und anatomischer Ausrichtung kann physische und psychische Gelassenheit und Sicherheit vermitteln. Bewegungslust ausleben in unterschiedlicher Qualität und Richtung (dehnen, ziehen, drücken, stoßen, schmelzen, saugen, ankommen, springen, greifen, fallen etc.) kann ein wohltuendes Innehalten, nach Hause kommen bewirken und Verhalten wie Denken ändern. Mit meinem Körper die Dinge zu verkörpern, die ich ersehne, kann richtungsweisend sein. Wahrzunehmen dass in meinem Körper die Fähigkeiten, die man zum Überleben benötigt schon da sind, ist kräftigend: z.B. Hingabe (Blut), Struktur, ( Knochen) Kraft ( Muskeln) Durchgreifen (Killerzellen), Vorräte anlegen (Milz, Fett), mit Notfällen umgehen ( Nebennieren), Locker sein (Gelenkflüssigkeit), Zusammenarbeiten ( Zellhaufen in Kommunikation), sich Nähren und Trennen (Darm), Sachen in Arbeitsschritten verkleinern (Zähne, Magen), sich schützen (Haut, Fett) Unterschiedlichkeit annehmen (keine Knochenmarkzelle ist neidisch auf eine Augenzelle oder vergleicht sich mit ihr)… Physische Fakten (auch Grenzen) erspüren, lässt uns präsenter, praktischer und lösungsorientierter sein.

Hier ein englischsprachiger Link zu einer der Pionierinnen des BMC Susan Aposhyan, bei der ich u.a. gelernt habe.

http://www.bodymindpsychotherapy.com/video.html