Alkohol oder Drogen selbstbestimmt konsumieren + reduzieren (KT- KISS)

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Frei, stolz und voller Power.

ab 2.12. 2018 Gruppencoaching  KT Berlin Alkoholreduktion

Kurse auch möglich als Einzelcoaching zu individuellen Terminen

Teilnehmerstimmen:

„Danke. Ich hatte große Zweifel, ob das geht. Und es geht. Dass ich abends im Restaurant oder in der Bar mal Tee trinken kann, das hätte ich mir nicht träumen lassen.- Ich habe wirklich genug gesoffen in meinem Leben, das ist klar, aber dass ich es reduzieren kann, wusste ich nicht. Jetzt trinke ich mal einen Rotwein oder ein Bier und dann ist Schluss. Danke. “

Es ist  möglich, sich zu entspannen, Sorgen und Alltagsstress loszulassen, mit Einsamkeit und Leid zu fertig zu werden, vom Leben berauscht zu sein und vieles mehr – „ohne Stoff“ nur mit körpereigenen Drogen. Und dann, Schrittchen für Schrittchen, Woche für Woche, eröffnen sich immer klarere Wege und Möglichkeiten. Es gibt mehr Würde, mehr Mitgefühl und mehr Freude.

Die Folge: Jeden Tag mag man sich lieber, man hat morgens einen klaren Kopf, kein schlechtes Gewissen, die Beziehung läuft besser und man belohnt sich täglich, weil wir das gemacht haben, was wir eigentlich wollen und nicht das, was die dumme Gewohnheit uns sagt.

Der Kurs ermöglicht über das Anwenden von einfachen Handwerkzeugen, heldenhafte Seiten wiederzufinden, die uns kraftvoll machen. Weil wir mit genau dem richtigen Abstand ruhig bleiben, klar sehen und einfach das tun, was uns gut tut.

Das KT Programm= Kontrollierter Konsum = selbstgeplante und gewählte Trinkmenge.

Sie sind kein/e AlkoholikerIn, aber  glücklich mit Ihrem Trinkverhalten sind Sie nicht. Hier gibt es das richtige Programm für Ihre Situation.

wald

Der Inhalt des KT und KISS Trainings als 10- Sitzungen Gruppen- oder Einzel-setting

  1. Bilanz ziehen: Wo stehe ich? Wieviel trinke ich? Wann? Mit wem? Auf welche Weise?
  2. Pro und Contra: Warum Abstinent oder Reduktion, Warum weitermachen?  Mich nicht ändern nur beobachten.
  3. Grundwissen Alkohol u.a. Was ist Punktnüchternheit? WHO Empfohlen? Langzeitschäden? Realistische für mich erreichbare Ziele festlegen: Trinktagebuch mit Standardeinheiten führen. Eine andere Rolle im Drehbuch für mich finden.
  4.  Was habe ich für Kraftquellen und Bewältigungsstrategien? Daily Uplifts. Nun erste Ziele festlegen und minimale HeldInnen Taten vollbringen. Alkohol und Rausch auseinander halten. Was ist das Bedürfnis hinter dem Bedürfnis? Wovon kann ich sonst noch berauscht sein? Nein und Ja zu mir sagen. Ja zur eigenen Lebensfreude/Selbstliebe sagen.
  5. Belastungen erkennen, genau beobachten und Problem-Lösungen visualisieren
  6. Belastungen angehen. Zwischenziele formulieren. Warum kann ich es schaffen? Unterstützung einholen, Geduld erlernen. Belohnungen finden.
  7. Die 5 Sinne aktivieren. Freizeitgestaltung, was kann und darf ich machen, an kleinen schönen Sachen, die Freude machen? Wieder Spielen lernen. Mudras und Atemtechniken.
  8. Ausrutscher, Vorfälle, Zwischenfälle, Humor und Achtsamkeitstraining
  9. Schwierige Situationen, Risiko oder Hochrisikosituationen. Gelassenheitstricks. Schlagfertigkeit, mentale Härte und Widerstand trainieren.
  10. Finden und Auswahl von Strategien zur Konsumbegrenzung. Beispiele: nicht vor 20 Uhr, nicht alleine, Klarheit und Entschiedenheit im Wochenziel, neue Genussmittel wie alhoholfreie Biere, Weissweine oder Radler mit Zitrone. Wiederentdeckte Freuden: Gartenarbeit. Schnitzen/Handarbeiten/ Bass/Klavier spielen. Genüßlich duschen. Meine Freunde zum „lion“ treffen.

Kosten: 380€ (Teil- Krankenkassenerstattung) incl. Arbeitsmaterialien und Entspannungs MP3 s
Gruppengröße: 6 TN

Auch als Einzeltraining für Führungskräfte, Kosten bei 8-10 Sitzungen a 60 0der 90 min.  70 bzw. 90 Euro pro Termin. Auch per Telefon oder Skype.

Ist der Kurs was für mich? Die CAGE Fragen

  1. Haben Sie schon einmal, das Gefühl gehabt, dass Sie Ihren Alkoholkonsum verringern sollten? (Cut down)
  2. Hat Sie schon einmal, jemand durch Kritisieren Ihres Alkohol Trinkens ärgerlich gemacht? (Annoyed)
  3. Habe Sie schon einmal, wegen Ihres Alkoholtrinkens ein schlechtes Gewissen gehabt, oder sich schuldig gefühlt? (Guilt)
  4. Haben Sie schon einmal, morgens als erstes Alkohol getrunken, um sich nervlich wieder ins Gleichgewicht zu bringen, oder einen Kater loszuwerden? (Eye opener)

Wird eine der vier CAGE-Fragen bejaht, liegt ein Risiko von 62% vor, dass Ihr Körper, falls er reden könnte, sagt: „Bitte weniger“. Werden zwei Fragen bejaht, steigt der positive prädiktive Wert auf 82%. Treffen drei Fragen zu, besteht mit 99% Sicherheit eine Situation mit der Ihr Körper, Ihr Umfeld und Sie unzufrieden sind.

Drei Schnäpse haben den gleichen Alkoholgehalt (20 gr. Reinalkohol )wie ein halber Liter Bier. Mit „Piccolöchen“ können Sie die WHO Empfehlung, zum risikoarmen Umgang mit Alkohol,  (wöchentlich nur 60 gr Reinalkohol) locker überflanken.

Manchmal gibt es eine Zeit, wo Alkohol und Drogen  Genussmittel sind, oder  als Überlebens-Notwendigkeiten erscheinen.  Dann gibt es andere Zeiten, da nehmen wir Dinge zu uns, die uns nicht gut tut tun und da schauen wir nicht hin, weil es weh tut, oder die Konsequenz zu reduzieren, als zu anstrengend oder unmöglich erscheint. Aber es bedrückt uns. „Ich kann nicht anders“, „ich hab es schon so oft versucht“, „jetzt ist es gerade so schwer/unerträglich in meinem Leben“, „so schlimm ist es ja auch nicht“, „das wird sich schon wieder ändern“, “ was soll ich denn sonst machen?“, “ das machen doch andere auch und noch schlimmer“, etc. Und dann kommt der Tag, wo wir wissen, nun nehme ich mein Leben wieder steuernd in die Hand.

Dieser Kurs hilft mit Humor und Pragmatik, freundlich  hinzusehen, was ich wirklich tue und was ich mir und anderen  erzähle. Er macht möglich, dass Sie nach 3 oder 8 Wochen zu Dingen fähig sind, die heute als unmöglich erscheinen.

“ Hätte ich gewusst, was ich jetzt über mich weiss, hätte ich das früher gewagt“ „Wenn ich zurückdenke, wie ich an Ihnen und em Kurs und an dem Reduzieren überhaupt gezweifelt habe, und wo ich jetzt bin, das ist echt der Hammer“ Er bringt Ihnen Unterstützung und Handwerkzeug, in aller Ruhe und in ihrem Tempo auf Ihre Weise hinzuschauen, was besser sein könnte, als das was ist. Das Training hilft, dabei sich selber so zu beruhigen, so zu stärken und so zu sehen, dass  Sie das Steuer wieder  selbstbewusst in die Hand nehmen, um dahin zu fahren, wo Sie eigentlich hin wollen. Es ist machbar. Es gibt hier im Kurs  fünf andere TeilnehmerInnen, denen es ähnlich geht wie Ihnen und die mit Ihnen zusammen forschen. Teilnehmerstimmen am letzten Kurstag waren: „Ich bin so stolz auf mich, das war dieses Jahr das beste, was ich  gemacht habe“, “ das hat meine Firma überleben lassen“ „meine Kinder und meine Frau mögen mich lieber und ich kann sie jetzt besser beschützen“, „Wenn ich mich ansehe, wirklich ansehe, dann gefällt mir, was da ist“.

Rinde

Teilnehmerstimmen:

„Wenn mir jemand vor 8 Wochen erzählt hätte, dass ich meine Frau und diese Firma ertragen kann, mit nur einem oder zwei Bier,  oder auch mit gar nichts,  oder nur mit bleifreiem Bier oder Saft, ha-da hätte ich gesagt: du bist irre.“

„Ich gehe auf eine Party, ohne Pappe, ohne G, trinke einen Whiskey, oder nehm einen Zug und habe eine gute Zeit   und bin fit am nächsten Morgen. Unfassbar und so simpel.“

„Danke. Genau das hat mir gefehlt. Der Entzug in der Klinik, war der eine Baustein, Ihr Kurs der andere. Jetzt kriege ich das hin. Ganz ohne geht nicht. Aber soviel saufen geht auch nicht. Jetzt sitze ich nach 20 Jahren entspannt am Steuer. Ich trinke 1 Bier allerhöchstens. Das Verdünnen war ein Super-Tip, auch wenn ich am Anfang dachte, das ist doch total bescheuert.“

„Allein auf Dienstreise, bedeutete abends in die Bar und trinken und dann am nächsten Tag – da weiß ich nicht die Namen meiner Gesprächspartner, ich bin unkonzentrierter als die Gegner und übellaunig. Jetzt bin ich wach, motiviert und bester Laune. Der Weg war ähnlich wie beim Surfen, die Welle sehen, aufsteigen und dann ride on. Die Arbeit mit Ihnen hat mir die Wellen gezeigt und ich bin wieder der geworden, der ich war. Ich wusste in mir drin nach dem Erstgespräch, ich kann das hinkriegen.“

Was ist das Besondere am KT: Freiwilligkeit, Struktur, individuelle massgeschneiderte Interventionen, Augenhöhe, ein stabilisierender Schutzraum und Zieloffenheit. Sie führen zu  mehr Sachlichkeit, aktivieren POWER und Lust auf persönlichem Erfolg, Zufriedenheit, Sicherheit, also Benefit- in Beruf, Bett und Beziehungen.

Wind Fuerte

Das KT Training ist eine sichere, passgenaue Methode für ZweiflerInnen, um den risikoarmen Umgang mit Alkohol zu erlernen. Reduktion statt Abstinenz.  Oder Abstinenz nach Reduktion. Es wurde für Menschen, die „irgendwie zuviel trinken“, die sich nicht als AlkoholikerIn sehen und für Suchtkranke entwickelt. Es wird in vielen Ländern seit 10 Jahren erfolgreich an beide Gruppen weitergegeben.

Wer will, reduziert etwas. Wer will reduziert stark.

Sie finden durch das Training, neben effektiven Strukturhilfen und passender Selbstreflektion, die für Sie passenden inneren „Helfer“, oder Gefährten, (von Wonderwoman bis Gandhi, von Krafttier bis Programmiercode) sowie Notfallsongs, Mentalstrategien, Körperübungen (von Yoga bis Kampfsport) und genau die alkoholfreien Biere/Sekte/Schnäpse, die Ihnen schmecken, damit Sie als GewinnerIn nach Hause gehen.

Auch konservative Ärzte, Selbsthilfegruppen und Therapeuten sahen in den letzten 2 Jahren ein, dass die Rückfallquoten bei totaler Abstinenz zu hoch sind und es Alternativen zum Abstinenzgebot geben muss Das KT Training wird deshalb auch von den Krankenkassen unterstützt.

Den Kurs, als Einzel- oder Gruppentraining  10-12 biete ich auch in der KISS Variante (Reduktion von Drogenkonsum) an und wird von der Krankenkasse mit mindestens 85 Euro bezuschusst.

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Wo: Fanny Zobelstr. 9 (S-Bahn-Treptower Park) Raum am Meer

Anmeldung: Dipl. psych. Cay Helmich systemische Master-Coach und Trainerin
Tel: 0177 474 1111 berlin-methode@t-online.de

Manche TN nutzen Videos, um in den starken Personenanteil zu gehen, der den Suchtanteil machtvoll ins Gute führt.

DAs Training zeigt, es hilft, sich eine Geschichte für sich selber auszudenken, wo der Held/die Heldin am Ende gewinnt. Natürlich muss es in der Mitte des Films hart und finster sein und die Heldin gibt fast auf und erleidet Rückschläge,  ist ratlos aber dann kommt die Wendung ins Gute.

Oder die Heldin startet bravourös die ersten Wochen und dann Selbstüberschätzung, Ausrutscher und schlimme Vorfälle… Wie kommt sie wieder auf den Weg? Wer hilft und welche Musik, das es zu einem Happy end kommt?

 

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