Supervision und Moderation

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Supervision und Moderation helfen Teamkonflikte zu verstehen, lösen und zu reduzieren. Die Chancen und Gewinne von Schwierigkeiten und Problemen. Krisenbewältigung ist Wachstum und Potentialentwicklung. Wir werden dadurch stärker, „liebender“ und weiser.

Supervision wozu? Ein neutrales, ergebnisoffenes Paar Augen, Ohren, ein externes Hirn und Herz sind für Teams sehr nützlich.  Supervision ist für Teams lohnend, kräftigend, reinigend, lösend, interessant, erhellend und überprüfend. Ein Raum zu fragen:

Was machen wir mit den MA/Patienten/Kunden/uns?

In welchen Strukturen, Regeln, Glaubensmustern, Wahrnehmungen, Handlungen und Kontakten befinden wir uns? Welche Ergebnisse stellen wir mit Ihnen her?

Ziel der Supervision ist oft:  Entscheidungen, Fakten, Auswirkungen von Handlungen, Haltungen, (Mentalen und Körperhaltungen) und Gewohnheiten betrachten und bei gutem Ergebnis (für wen?) beibehalten systematisieren und falls suboptimal sie optimieren. Die Arbeit ist Outcome-orientiert.

Supervision hilft, damit Konflikte früh angesprochen werden, Psychohygiene für Teams mit herausfordernden Aufgaben. (Präventiv damit aus der Mücke kein Elefant wird, die Wunde früh verbinden und nicht eitern lassen, einen Schutz oder eine Hornhaut, Polster finden, zusammen und allein, für die tägliche und die besondere Arbeit.)

Sie unterstützt, dass ein Team Stärken bei sich früh erkennt und nutzt,

das sich Achten, Loben und Wertschätzen bekommt wieder Raum, auch wenn das Tagesgeschäft getaktet und fordernd ist.

Ein Raum um Regeln prägnant und verbindlich zu formulieren, präventiv zu erfinden und nutzen was stärkt und Abläufe erleichtert.

Ein Raum, um Dinge anzusprechen, anzuschauen, zu verstehen, Lösungsideen, Lösungen oder „Er-tragungen“ finden und konkrete Absprachen für Veränderungen festhalten.

Sie hilft bei Problemen wie:

„Mein Team/ unser/e ChefIn versteht uns/mich/die Sache nicht/falsch“

„Unerfreuliche, unergiebige Meetings, uneingelöste Abmachungen  zwischen Abteilungen“

„Kommunikations-Konflikte zwischen multi-nationalen Teams hemmen Entscheidungen und den Workflow“

„Kunden, Patienten sind unklar, anspruchsvoll, rückssichtslos, gewaltätig, übergriffig, anstrengend, schwierig oder haben sehr fremde Gewohnheiten bzw. Glaubensmuster. Wie können wir uns schützen?“

„Machtpolitische, Ego-Spielchen und hierarchische sinnlose Strukturen lassen gute Ideen verdorren und Mitarbeiter werden entmutigt.“

 Moderation oder Supervision hilft Ziele, Verhalten und Verhältnisse im Team zu klären:

Was ist das Ziel mit der höchsten Priorität

Wo gehen wir gerade hin?/was machen wir?

Wo gehst du hin?

Was machst du gut aus deiner Sicht?

Ich habe mich gefreut als du/Sie….

Ideen, wie ich mich verbessern kann?

Ideen, für Verbesserungen in der Firma? Wie oft schon/ zu wem gesagt? mit welchem Ergebnis?

Was mache ich gut in deinen Augen, was sollte ich beibehalten?

Diese einfachen Fragen stellen wir uns meist zu selten. Durch sie wird der Raum geschaffen, geschmeidig zur wahren „Größe“ Effektivität und Zusammenarbeit im Team und als Einzelne/r zu unserer eigentlichen „Gestalt“ zu kommen.

Um vorhandene Ressourcen aufzuspüren und neue Ressourcen zu entwickeln.

Oberarzt: „Die Begleitung von Veränderungsprozessen hier in der Klinik bedeutet für mich, eine Balance zu finden zwischen Stabilität und Innovation und es bringt mehr Struktur und Zielgerichtetheit in die Meetings. Wir schaffen mehr.“

Konkrete Arbeitsinhalte können dabei auch sein:

  • Unterstützung bei einer kompetenzgerechten Aufgabenverteilung
  • Beratung der Leitungskräfte bei der Übernahme und dem Ausfüllen ihrer Rolle
  • Klärung von Interessen einzelner Organisationsmitglieder
  • Analyse von Schnittstellenproblematiken
  • Erarbeitung von neuen Verständigungswegen, bzw. effektivere Nutzung bereits vorhandener Kommunikationswege
  • Förderung der Konfliktfähigkeit innerhalb der Organisation

Coaching ist, im Gegensatz zu Therapie, weniger auf Beziehung ausgerichtet, sondern auf zielgerichtete Problemlösung:

Wenn Dinge passieren, die uns viel abfordern, ist- sich Unterstützung, Distanz und Ruhe holen, das pragmatischste, was wir machen können. Auch wenn man/frau normalerweise alles alleine hinkriegt. Interdependent wachsen wir leichter. Als Team, wie als Einzelperson.

Ausbildung:

Als Lehrcoach der DGfC bilde ich Coaches und Stress-resilienz Trainer aus

Methoden s. unter  Coaching/Methoden und  Info-input zu Team-Supervision weiter unten.

Wissen über Führungsstile > Wissensinput > zu Supervision in Teams: Oft ist es hilfreich auf die expliziten und impliziten Führungsstile in den äußeren und inneren Teams zu schauen.

Supervision mit Rhythmus und Musik:

Manche Teams haben angeregt von ihren Lieblingsliedern, ihre Klagen und Konflikte musikalisch geäußert oder als Märchen/story/Actiondrama gespielt und so mit Leichtgkeit zu guten Impulsen gefunden. Viele haben mit kurzen Rhyhtmus Übungen (Bodypercussion) zu mehr WIR Gefühl gefunden.

musikalisch bearbeitete Themen von Teams und Einzelnen im Team waren:

Zorn über fehlende Wertschätzung

Outplacement

Hisilicon K3Hisilicon K3Hisilicon K3

Biographische Veränderungen

Schicksalsaufgaben

Unfruchtbare Auseinandersetzung mit  Kunden, Kindern oder Kooperationspartnern

          

Tod und Trauer

Steht nicht an meinem Grab und weint,

Ich bin nicht hier, nein ich schlafe nicht.

Ich bin einer der tausend Winde, die wehen.

Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees,

Ich bin das Sonnenlicht auf reifen(dem) Korn.

Ich bin der freundliche Herbstregen.

Wenn du erwachst in des Morgens Stille,

bin ich der schnelle aufwärts schwingende Flug

der stumm über dir kreisenden Vögel.

Ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht.

Steh` nicht an meinem Grab und wein`-

ich bin nicht dort, nein ich bin nicht tot.

(Lakota Indianer)

 und der oft erfüllte Wunsch nach weniger Reibungsverlust und mehr Spass und verlässlicher Zusammenarbeit, Gewaltfreier Kommunikation und Vertrauen.