Methoden


Der Methodenkoffer enthält systemische Fragen, wissenschaftlich fundierte Tools, praktische Übungen, Körperarbeit, kreative Impulse, Geschichten und Lieder. Manche Methoden setze ich regelmäßig ein, weil sie sich in Coachingprozessen besonders bewährt haben und zuverlässig wirken.

Gleichzeitig ist Raum für gemeinsame Entscheidungen: Wir spüren zusammen, welche Methoden, Übungen oder Tools besonders gut passen und zu Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Alltag und Ihren Zielen stimmen. Lieblingsmethoden können wir immer wieder einbauen, je nachdem, was Ihnen am meisten nützt.

Im Koffer finden sich unter anderem GROW, WOOP, ADKAR, Implementation-Intentions (Wenn-Dann-Pläne), MI (Motivational Interviewing), Cognitive Reappraisal/ABCDE-Technik, Selbstwirksamkeitsarbeit, systemische Aufstellungen, Realsimulationen, somatic experiencing und verhaltenspsychologische Methoden. Alles wird so begleitet, dass klar wird, was Gedanken, Gefühle oder Fakten sind – drinnen oder draußen, mit Flipchart, Rollenspiel, Imaginationen, Hands-on-Modellen, Handouts oder in Stille.

Naturverbundene Menschen können Wald-Coaching oder Landart-Coaching wählen. Wer schnell Ergebnisse spüren möchte, kann Coaching mit Musik und Gesang erleben – auch für Unmusikalische oder Menschen mit verlorener Stimme – denn Singen verknüpft Gehirn, Körper und Emotionen auf besondere Weise.

Masooi „Make a song out of it“ www.coaching-songs.com

Das ist eine verlässliche Methode für eine Kreativitätssteigerung von 70%.

KÖRPER

Ich verfüge über 20 Jahre Erfahrung mit Körperarbeit – von Body-Mind-Centering über Yoga, Atemarbeit, Achtsamkeit, Martial Arts bis hin zu psychosomatischen Methoden und Selbstführungstechniken durch Körperübungen. Der Kontakt zum eigenen Körper steht jederzeit zur Verfügung: zum Auskosten des Moments, zur Selbsterkenntnis und zur klaren Trennung von Fakten und Meinungen.

Lernen kann über drei Wege geschehen:
a) vom Denken zum Verhalten,
b) vom Verhalten zum Denken – neues Verhalten erzeugt neue neuronale Verschaltungen,
c) über die Zellen selbst – durch Entspannung, Integration der beiden Hirnhälften und Nutzung der „eigenen Intelligenz“ kann sich der Zustand des Körpers verändern. Schon einfache Wahrnehmung und bewusste Veränderung von Atemrhythmus, Muskeltonus oder anatomischer Ausrichtung vermittelt Gelassenheit, Sicherheit und innere Stabilität.

Bewegung in vielfältiger Qualität und Richtung – dehnen, ziehen, drücken, stoßen, schmelzen, saugen, ankommen, springen, greifen, fallen – kann ein wohltuendes Innehalten bewirken und sowohl Denken als auch Verhalten verändern. Mit dem Körper zu verkörpern, was man sich wünscht, kann richtungsweisend sein. Wahrzunehmen, dass im Körper die Fähigkeiten bereits vorhanden sind, die wir zum Überleben benötigen, wirkt kräftigend: Schon unsere Zellen arbeiteten in der Embryonalentwicklung zusammen, lange vor moralischen Konzepten. Knochen, Muskeln, Blut, Gelenkflüssigkeit, Organe und Nervensystem bilden zusammen ein komplexes Netzwerk, das Kraft, Struktur, Durchsetzung, Anpassung, Zusammenarbeit und Schutz ermöglicht. Jede Zelle erfüllt ihre Aufgabe ohne Vergleich oder Konkurrenz – ein perfektes System von Unterschiedlichkeit und Kooperation.

Im eigenen Körper zu wohnen und die Körper anderer zu erspüren, macht präsent, praktisch und lösungsorientiert. Diese Wahrnehmung eröffnet Wege, Entscheidungen, Handlungen und innere Zustände bewusst zu steuern und in Einklang zu bringen.


Training

Das Leben ist manchmal „verdammt“ ungerecht, unvorhersehbar und endlich. Mit den biologischen, biografischen und gesellschaftlichen Fakten fruchtbar bzw. sinnvoll umzugehen, erfordert neben positiv Denken, Begeisterung und Lieben auch andere Handwerkszeuge wie: Klare Struktur, einen Plan, Disziplin, Aushalten können, das System, in dem ich mich befinde mit seinen Spielregeln verstehen und das schrittweise umsetzen.

Coaching hilft beim Dranbleiben und Spass beim Üben haben.

Humor:

Again what learned

Humor = das kleine groß machen + das große klein machen, etwas Bekanntes und etwas Neues zusammenbringen.

Fehlerfreundlichkeit bei sich und anderen, das zusammen bedeutet Lernfähigkeit, ohne Fehlerfreundlichkeit kein Lernen, ohne Nachsichtigkeit keinen Humor, keine Kreativität.

Eigene und fremde Schwächen, Machtlosigkeit, eigene und fremde Grenzen, Unbill, Unvorhersehbarkeit, Veränderung ertragen, Niederlagen einkalkulieren. NACHGEBEN können und damit was schönes amüsantes herstellen, einen neuen Blickwinkel.

Lösungen

Ein Klient (hohe Führungsebene) hat sich in seinem Nein festgebissen und soll sein Gefühl und Einschätzung „Es ist unmöglich, die sind einfach unfähig zu….“ als Satz singen. Er meint, er kann nicht singen und findet die Idee verrückt, „also das geht jetzt wirklich zu weit“  aber er riskiert es, nach einigem humorvollem Geplänkel. Das Gefühl und die Perspektive verändert sich zu seiner Überraschung sofort und zwar nur durch die verschiedene Rhythmisierung von uns beiden (Soul, Oper, Rap, Kinderlied…) Die nächsten Schritte waren Quantensprünge.

Möglichkeiten

Schrittweise gehen. In Ihrem Tempo. Differenzieren. Wenn Sie etwas über zornig-sein, Schnelligkeit und Kampf wissen, weiß ein Teil in Ihnen auch etwas über Sanftheit, Gelassenheit und Kooperation. Wenn Sie viel von Angst oder Nein-Sagen verstehen, weiß ein Anteil in Ihnen etwas über Härte, Stärke und Ja-sagen. So wählt man sich ja oft einen Lebenspartner, oder ein Vorbild, der/die das andere lebt. Jedes Sein trägt die Idee seines Gegenteils in sich. Nacht und Tag. Ordnung und Unordnung. Wir können so arbeiten, dass Sie das andere, das was Sie sich wünschen, in sich wahrnehmen. Indem wir uns darauf konzentrieren, dass es da ist und nicht darauf, dass es aber so winzig ist, wird diesem Anteil, die Chance zum Wachstum gegeben. Das UND statt des ABERS zu sehen, ermöglicht die Annahme des Ist-Zustands. Organische Veränderung von einzelnen Anteilen darf geschehen.

KREATIVITÄT

Wenn das bewusste Denken an seine Grenzen stößt, kann man spielen: z.B. sich ausdenken- so zu sein, wie man gerne wäre,- und das körperlich einmal darstellen. Sich ausdenken, wie man wäre, wenn man noch „schlimmer“ wäre,- wie könnte ich das hinkriegen?

Oder zu Musik mit meinem Problem tanzen. Oder mit einem unangenehmen Kollegen Tauziehen spielen. Eine gekritzelte Comiczeichnung meiner inneren Anteile und Stimmen, eine Stimmung malen, einen Rollentausch machen, Aufstellungen, Spiele und Experimente bergen die Möglichkeit das Unbewusste zu nutzen und unnötige Zweifel, „Dämonen“ und Schatten zu neutralisieren. Das Unbewusste arbeitet Millionen mal schneller als das kognitive Denken. Angst und Zorn blockieren kreative Innovationen.  Doch durch die rechte Mischung aus Aktivierung und Entspannung mit eigenen hilfreichen Ritualen können verfestigte „unlösbare“ Patt und Problem-situationen, Schemata und alte Muster  verlässlich gelöst werden.

The brain runs on fun.

Und manchmal geben alte Geschichten und Gleichnisse den nächsten Impuls:

“Schweigend saß der Cherokee Großvater mit seinem Enkel am Lagerfeuer und schaute nachdenklich in die Flammen. Die Bäume um sie herum warfen Schatten, das Feuer knackte. Nach einer gewissen Zeit meinte der Großvater: „Flammenlicht und die Dunkelheit, wie die zwei Wölfe die in unseren Herzen wohnen…….. In jedem von uns lebt ein weißer und ein schwarzer Wolf….“